Geschichte

Die Geschichte des Filmpodiums beginnt Anfang der 1970er Jahre. Damals tauchte die Idee auf, analog zum städtischen Musikpodium und zum Literaturpodium auch ein städtisches Filmpodium ins Leben zu rufen. Sie ging von den sogenannten «Jungfilmern» aus, wurde zunächst vor allem von ‚Film-Aficionados‘ vorangetrieben, später dann auch von Politikern wie dem damaligen Stadt­präsidenten Thomas Wagner und zahlreichen Literatur-, Film- und Theaterschaffenden.

Die ersten Filmvorführungen fanden im Hechtplatz-Theater statt, danach in verschiedenen Kinos wie «Radium», «Picadilly», «Nordsüd» oder auch in Vortragssälen von Museen. Nach langer Suche wurde im «studio 4» ein fester Spielort gefunden. Das «studio 4» wurde 1948 vom Künstler Roman Clemens gestaltet und ist im Besitz der UBS (damals SBG). Nach einer drei-jährigen Versuchsphase wurde dem Zürcher Stimmvolk 1986 eine Vorlage zum definitiven Betrieb unterbreitet. Sie wurde mit einer zwei-Drittel-Mehrheit deutlich angenommen.

Bernhard Uhlmann und Rolf Niederer waren die ersten Co-Leiter des «Filmpodium im Studio 4» – wie der offizielle Name lange Zeit lautete – gefolgt von Martin Girod und dem ehemaligen Film­re­dak­tor Andreas Furler. 2005 trat Corinne Siegrist, die zuvor das Programmkino «Stadtkino Basel» leitete, die Nachfolge von Martin Girod an. Andreas Furler verliess das Filmpodium auf Ende 2013. Heute wird es von Corinne Siegrist geleitet. Ihr Stellvertreter ist Michel Bodmer, ehemaliger Redaktionsleiter Film beim Schweizer Fernsehen.

 

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