Einladung Zürcher Filmbuff-Quiz 2019

Sind Sie bereit für die nächste Ausgabe?

Das Filmpodium lädt wieder Kinokenner und Filmfreundinnen ein, mental die Klingen zu kreuzen und abseits des Internets mit echtem Filmwissen zu brillieren!

Für die Profis im Publikum gibt es Handicaps, damit engagierte Amateure gleiche Chancen haben, die attraktiven Preise zu gewinnen. Wie bei den TV-Vorbildern muss man beim Filmbuff-Quiz aber nicht selber mitspielen, um Spass zu haben. Man kann auch nur seine Lieblingskandidatinnen anfeuern – oder einfach die eingespielten Clips geniessen und Höhepunkte (und Peinlichkeiten) der Filmgeschichte Revue passieren lassen.

Freitag, 1. November, 20:00 Uhr

Lumière unterstützt die Veranstaltung und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke zwei Freikarten an der Kinokasse beziehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Filmpodiums.
Für Reservationen: 044 211 66 66
Aufgrund der grossen Nachfrage empfehlen wir allen, die einen Sitzplatz auf Nummer sicher wollen, den Vorverkauf oder die frühzeitige Reservation.

Einladung „Geschichten vom Kübelkind“ in Anwesenheit von Edgar Reitz

1962 erklärte eine neue deutsche Filmergeneration im Oberhausener Manifest „Opas Kino“ für tot. Bis Ende der 60er-Jahre war aber der Sturm und Drang der Jungen erlahmt. Aus Trotz tat sich Edgar Reitz, Mitunterzeichner des Manifests, mit seiner Filmschülerin Ula Stöckl zusammen und drehte etwas, das jegliche cineastische Konvention gegen den Strich bürstete: eine Serie von 22 „Kino-Miniaturen“ über eine Figur, die ihrerseits provoziert. Das „Kübelkind“ erlebt in jeder Geschichte Komisches, Abstruses, Erotisches, Tragisches und Tödliches und spielt dabei sämtliche Genres durch.

Zum „Tag des Kinos“ am 1. September werden sämtliche „Geschichten vom Kübelkind“ in zwei Tranchen im Filmpodium zu sehen sein und Edgar Reitz wird persönlich mehr zu den Hintergründen des Kübelkinds erzählen:

Sonntag, 1. September, 15.00 Uhr und 18.15 Uhr.

Lumière unterstützt die zwei Anlässe und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke für beide Teile je eine Freikarte an der Kinokasse beziehen.

Billy Wilders „Fedora“ in Anwesenheit von Marthe Keller

„Fedora“ – Billy Wilders Abgesang auf das goldene Zeitalter Hollywoods – handelt vom erschütternden Versuch eines Filmstars, die Zeit anzuhalten, und von den Bemühungen eines gescheiterten Produzenten, mit Hollywoods neuer Generation zurechtzukommen.

Neben William Holden als Barry Detweiler spielt die Schweizer Schauspielerin Marthe Keller die titelgebende Filmdiva Fedora.

Wir freuen uns sehr, dass Marthe Keller persönlich für eine Zusatzvorstellung von „Fedora“ an folgendem Datum im Filmpodium anwesend sein wird:

Mittwoch, 24. Juli, 2019, 18:00

Bitte beachten Sie, dass der Spezialanlass mit Marthe Keller eine Programmänderung zur Folge hat und „Ein streunender Hund“ verschoben wird.

Lumière unterstützt den Spezialanlass mit Marthe Keller und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke eine Freikarte für die Zusatzvorstellung an der Kinokasse beziehen.

„Menschen am Sonntag“

Als eines der zauberhaftesten ‹Kollektivdebüts› der Filmgeschichte wurde „Menschen am Sonntag“ beschrieben. Der Stummfilm zeigt die wunderbare Leichtigkeit eines Berliner Sonntags im Hochsommer, an dem zwei Freunde und zwei Freundinnen, von Kopf bis Fuss auf Vergnügen eingestellt, zum Baden an den Wannsee fahren.

Zu unterschiedlichen Anteilen führten Edgar G. Ulmer, Fred Zinnemann und die Brüder Robert und Curt Siodmak Regie. Zusammen mit dem 23-jährigen Billie (später: Billy) Wilder waren die Siodmak-Brüder auch für das Drehbuch verantwortlich.

Das Filmpodium zeigt den Stummfilm – live vertont von Günter A. Buchwald am Flügel – an folgendem Datum:

 Sonntag, 7. Juli, 18:15

Lumière unterstützt diesen Anlass und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke eine Freikarte für die Vorstellung an der Kinokasse beziehen.

Hitlers Hollywood

In Von Caligari bis Hitler (2014) hat sich der Filmpublizist Rüdiger Suchsland mit dem deutschen Kino der Weimarer Zeit auseinandergesetzt. Nun knüpft er mit Hitlers Hollywood, seinem Essay über die NS-Unterhaltungsfilme, daran an.

Rüdiger Suchsland am folgenden Datum seinen neuen Dokumentarfilm persönlich im Filmpodium präsentieren:
Dienstag, 25. Juni, 18.15

Lumière unterstützt diesen Anlass und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke zwei Freikarten für die Vorstellung vom 25. Juni an der Kinokasse beziehen.

70 Jahre Cinémathèque Suisse

Das Filmpodium feiert als Deutschschweizer Partnerkino der Cinémathèque Suisse deren runden Geburtstag mit einer Sonderveranstaltung und gewährt mit einem Film und einem Fachgespräch einen Blick hinter die Kulissen.
Der doppelte, teils widersprüchliche Zweck von Filmarchiven – Konservierung und Vermittlung des Filmerbes – ist ein Kernthema des Essayfilms Cinema Futures (2016) von Michael Palm. Nach der Vorführung dieses Films gibt Cinémathèque-Direktor Frédéric Maire darüber Auskunft, wie die Cinémathèque suisse heute mit diesen Herausforderungen umgeht. Seine Gesprächspartnerin ist Sarah Elena Schwerzmann, die als Print- und Videojournalistin international tätig ist und sich seit zwanzig Jahren mit dem digitalen Wandel in der Kreativ­wirtschaft beschäftigt. Das Gespräch findet in deutscher und französischer Sprache statt.

Am 1. November 2018, um 18 Uhr im Filmpodium

Lumière-Mitglieder können zwei Freikarten beziehen an der Kasse des Filmpodiums (044 211 66 66).

Podiumsgespräch Filmrestaurierung

Das Filmpodium lädt Lumière-Mitglieder mit einer Begleitperson ein zum Podiumsgespräch am

Mittwoch, 31. Mai, 18.15 Uhr

Die letzte Chance: Das Schweizer Filmerbe und seine Rettung
Die Schweizer Klassiker im Programm des Filmpodiums wurden in den letzten Jahren vom Schweizer Radio und Fernsehen SRF in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse und dem Verein Memoriav restauriert. Über die besonderen Herausforderungen und die Prioritäten bei der Restaurierung des Schweizer Filmerbes diskutieren an einer Podiumsveranstaltung der Projektverantwortliche bei SRF, Heinz Schweizer, Memoriav-Direktor Christoph Stuehn und Cinémathèque-Direktor Frédéric Maire mit dem Historiker und Filmwissenschaftler Felix Aeppli. Das Gespräch wird moderiert von Andreas Furler, ehem. Koleiter Filmpodium, Gründer Filmportal cinefile.ch.